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Bohnen

Image by <a href="https://pixabay.com/users/matthiasboeckel-3930681/?utm_source=link-attribution&utm_medium=referral&utm_campaign=image&utm_content=4523422">Matthias Böckel</a> from <a href="https://pixabay.com//?utm_source=link-attribution&utm_medium=referral&utm_campaign=image&utm_content=4523422">Pixabay</a>

Allgemeines

Bohnen gehören zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und zählen zu den beliebtesten Gemüsepflanzen im Garten. Die meisten im Garten angebauten Bohnen stammen von der Art Phaseolus vulgaris, zu der unter anderem Buschbohnen und Stangenbohnen gehören. Buschbohnen wachsen kompakt und benötigen keine Rankhilfe, während Stangenbohnen klettern und deshalb eine Stütze wie Stangen oder ein Rankgitter brauchen. Bohnen sind sehr ertragreich, relativ pflegeleicht und haben zudem eine besondere Eigenschaft: Sie können mithilfe von Knöllchenbakterien an ihren Wurzeln Stickstoff aus der Luft im Boden binden und ihn so für sich selbst und andere Pflanzen verfügbar machen.

Aussaat und Ernte

Bohnen werden in der Regel nicht vorgezogen, da sie sehr empfindlich auf das Umpflanzen reagieren.

Aussaat

  • ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen), wenn der Boden dauerhaft über etwa 10 °C warm ist.
  • Saattiefe: etwa 2–3 cm tief.
  • Pflanzabstand:
    • Buschbohnen: etwa 30–40 cm Reihenabstand, 8–10 cm in der Reihe
    • Stangenbohnen: mehrere Samen pro Stange im Abstand von etwa 40–50 cm

  • Keimdauer: etwa 8–14 Tage.
  • Kulturzeit: etwa 8–10 Wochen bis zur ersten Ernte.
  • Keimdauer: etwa 8–14 Tage.
Ernte

  • Erntezeit: je nach Sorte von Juli bis in den September hinein. Die Bohnen sollten regelmäßig geerntet werden, damit die Pflanze neue Hülsen bildet.
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Standort und Boden

Bohnen bevorzugen einen sonnigen, warmen und möglichst windgeschützten Standort. Da sie ursprünglich aus wärmeren Regionen stammen, reagieren sie empfindlich auf Kälte und sollten deshalb erst ausgesät werden, wenn keine Spätfröste mehr zu erwarten sind.

Der Boden sollte locker, humusreich und gut durchlässig sein, damit sich die Wurzeln gut entwickeln können. Staunässe vertragen Bohnen nur schlecht. Ideal sind leicht erwärmbare Gartenböden mit guter Nährstoffversorgung, wobei Bohnen im Vergleich zu vielen anderen Gemüsepflanzen keine extrem hohen Nährstoffansprüche haben. Da sie selbst Stickstoff binden können, reicht ein moderat gedüngter Boden meist aus.

Nachbarn

Gute Nachbarn Stangenbohne

  • Zucchini
  • Endivien
  • Spinat
Schlechte Nachbarn Stangenbohne

  • Knoblauch
  • Fenchel
Gute Nachbarn Buschbohne

  • sind mit den meisten Gemüsearten kompatibel
Schlechte Nachbarn Buschbohne

  • Lauch
  • Knoblauch
  • Fenchel
  • Zwiebeln

Fruchtfolge

Bohnen zählen zu den sogenannten Schwach- bis Mittelzehrern. Durch ihre Fähigkeit, Stickstoff im Boden anzureichern, verbessern sie sogar die Bodenqualität für nachfolgende Kulturen. Nach dem Anbau von Bohnen eignen sich daher besonders stark zehrende Pflanzen wie Kohl, Tomaten oder Kürbisgewächse, die von den verbesserten Nährstoffverhältnissen profitieren können. Dennoch sollten Bohnen nicht jedes Jahr am gleichen Standort angebaut werden. Eine Anbaupause von etwa drei bis vier Jahren ist sinnvoll, um Krankheiten und Bodenmüdigkeit zu vermeiden.