Kürbis
Allgemeines
Der Kürbis gehört zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) und ist eng mit Gurken und Zucchini verwandt. Botanisch zählen viele Kürbisse zur Art Cucurbita pepo, während andere bekannte Arten zum Beispiel Cucurbita maxima oder Cucurbita moschata sind. Kürbisse sind einjährige Pflanzen mit langen, rankenden Trieben und großen Blättern. Sie bilden auffällige gelbe Blüten, aus denen später die Früchte entstehen.
Kürbisse gibt es in vielen Formen, Größen und Farben – von kleinen Zierkürbissen bis zu sehr großen Speisekürbissen wie Hokkaido oder Butternut. Im Garten sind sie relativ pflegeleicht, benötigen aber viel Platz, Wärme und Nährstoffe, um sich gut zu entwickeln.
Aussaat und Ernte
Vorziehen
- Zeitpunkt: Mitte April im Haus oder Gewächshaus
- Saattiefe: 2–3 cm
- Keimtemperatur: 20–24 °C
- Keimdauer: 5–10 Tage
- Hinweis: Vorziehen beschleunigt das Wachstum und ermöglicht eine frühere Ernte
Aussaat / Auspflanzen
- Direktsaat möglich ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen)
- Auspflanzen der vorgezogenen Jungpflanzen ab Mitte Mai
- Pflanzabstand: 1–1,5 m zwischen den Pflanzen
- Reihenabstand: 1–1,5 m
- Standort: sonnig, warm, windgeschützt, ausreichend Platz für Ranktriebe
Vorziehen
- Erste Früchte: etwa 90 Tage nach Aussaat
- Haupterntezeit: September bis Oktober
- Reifezeichen: harte Schale, verholzter Stiel, leicht hohler Klang beim Klopfen
- Hinweis: Früchte vor dem ersten Frost ernten
Standort und Boden
Kürbisse lieben sonnige, warme und möglichst windgeschützte Standorte. Da sie sehr große Blätter und lange Triebe entwickeln, benötigen sie viel Platz, um sich auszubreiten. Besonders gut wachsen sie an Stellen, an denen sie ungestört ranken können, zum Beispiel am Rand des Gartens oder auf dem Kompost.
Der Boden sollte sehr nährstoffreich, humusreich und gut durchlässig sein. Kürbisse gehören zu den Starkzehrern und benötigen viele Nährstoffe für ihr kräftiges Wachstum und die Ausbildung großer Früchte. Deshalb profitieren sie von gut verrottetem Kompost oder organischem Dünger. Ein lockerer Boden ist wichtig, damit sich die Wurzeln gut entwickeln können. Gleichzeitig sollte der Boden Feuchtigkeit gut speichern können, da Kürbisse einen relativ hohen Wasserbedarf haben, besonders während der Fruchtbildung.
Nachbarn
Gute Nachbarn
- Mais
- Sonnenblume
Schlechte Nachbarn
- Kartoffeln
- andere Kürbisgewächse