Salat
Allgemeines
Salat gehört zu den einfachsten und beliebtesten Gemüsesorten im Garten. Besonders häufig wird Kopfsalat angebaut, aber auch andere Varianten wie Pflücksalat, Eichblattsalat oder Römersalat sind sehr verbreitet. Botanisch gehört der Gartensalat zur Art Lactuca sativa und zur Familie der Korbblütler. Ursprünglich stammt Salat aus dem Mittelmeerraum, wo er bereits vor vielen Jahrhunderten angebaut wurde.
Ein großer Vorteil von Salat ist, dass er relativ schnell wächst und sich über einen langen Zeitraum im Jahr anbauen lässt. Außerdem eignet er sich gut für Beete, Hochbeete und sogar Balkonkästen. Je nach Sorte kann Salat schon wenige Wochen nach der Aussaat geerntet werden. Viele Sorten können zudem mehrfach gesät werden, sodass man den ganzen Sommer über frischen Salat aus dem Garten ernten kann.
Aussaat und Ernte
Salat kann sowohl direkt ins Beet gesät als auch vorgezogen werden.
Vorziehen
- möglich ab Februar
- Jungpflanzen nach etwa 3 bis 4 Wochen ins Beet setzen
- Pflanzabstand: etwa 25 bis 30 cm
Aussaat ins Beet
- Aussaatzeit: März bis August (je nach Sorte)
- Saattiefe: etwa 0,5 bis 1 cm
- Keimdauer: etwa 7 bis 14 Tage
- Reihenabstand: etwa 25 bis 30 cm
Ernte
- erste Ernte je nach Sorte nach etwa 6 bis 10 Wochen
- Erntezeit im Garten: Mai bis Oktober
- Kopfsalat wird meist als ganzer Kopf geerntet
- Pflück- und Schnittsalat kann mehrfach geerntet werden, indem nur die äußeren Blätter abgeschnitten werden
Standort und Boden
Salat wächst am besten an einem sonnigen bis leicht halbschattigen Standort. Besonders im Hochsommer ist ein leicht schattiger Platz von Vorteil, da Salat bei großer Hitze schneller schießt, also frühzeitig Blüten bildet. Ein gleichmäßig mildes Klima sorgt dafür, dass die Pflanzen zarte und schmackhafte Blätter entwickeln.
Der Boden sollte locker, humusreich und gut durchlässig sein. Salat hat relativ flache Wurzeln, daher ist es wichtig, dass der Boden Feuchtigkeit gut speichern kann, ohne zu Staunässe zu neigen. Ein humoser Gartenboden mit etwas Kompost bietet ideale Bedingungen für ein gleichmäßiges Wachstum. Vor der Pflanzung lohnt es sich, den Boden leicht aufzulockern und mit reifem Kompost anzureichern.
Außerdem ist eine gleichmäßige Wasserversorgung wichtig, da trockene Böden dazu führen können, dass die Blätter bitter werden oder die Pflanzen schneller schießen. Der ideale pH-Wert des Bodens liegt ungefähr zwischen 6 und 7.
Nachbarn
Gute Nachbarn
- Radieschen
- Spinat
- Zwiebeln
- Karotten
- Kohl
Schlechte Nachbarn
- Petersilie
- Sellerie
Fruchtfolge
Salat ist im Vergleich zu vielen anderen Gemüsepflanzen ein eher schwacher bis mittlerer Nährstoffverbraucher und eignet sich deshalb gut als Zwischenkultur im Beet. Trotzdem sollte er nicht über mehrere Jahre hinweg am gleichen Standort angebaut werden. Eine Fruchtfolge von etwa zwei bis drei Jahren ist sinnvoll, damit sich keine Krankheiten im Boden ansammeln und der Boden sich wieder regenerieren kann.
Besonders gut wächst Salat nach Starkzehrern wie Tomaten, Kohl oder Zucchini, da diese Pflanzen häufig gut gedüngte Böden hinterlassen. Weniger geeignet ist es hingegen, Salat direkt nach anderen Korbblütlern anzubauen, da ähnliche Krankheiten auftreten können. Durch eine abwechslungsreiche Fruchtfolge bleibt der Boden gesund und die Pflanzen wachsen kräftiger.