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Zucchini

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Allgemeines

Zucchini gehört zu den beliebtesten Sommergemüsen im Garten, da sie sehr produktiv ist und leicht anzubauen. Botanisch heißt die Pflanze Cucurbita pepo und gehört zur Familie der Kürbisgewächse. Ursprünglich stammt die Zucchini aus Mittel- und Südamerika und wurde von dort aus nach Europa eingeführt. Heute gibt es viele verschiedene Sorten, darunter klassische grüne Zucchini, gelbe Varianten oder auch gestreifte Sorten.

Zucchini ist eine wärmeliebende Pflanze, die schnell wächst und große Blätter sowie viele Früchte ausbildet. Mit ausreichend Sonne, Nährstoffen und Wasser können Zucchini-Pflanzen über mehrere Wochen hinweg reichlich Früchte tragen. Sie eignet sich sowohl für das Freilandbeet als auch für Gewächshaus oder Frühbeet.

Aussaat und Ernte

Zucchini kann sowohl vorgezogen als auch direkt ins Beet gesät werden. Vorziehen hat den Vorteil, dass die Pflanzen früher Früchte tragen.

Vorziehen

  • Aussaatzeit: März bis April
  • Saattiefe: etwa 2–3 cm
  • Keimdauer: ca. 7 bis 10 Tage
  • Keimtemperatur: ideal sind 20–25 °C
Ausaat

  • möglich ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen)
  • Pflanzabstand: etwa 80 bis 100 cm
  • Reihenabstand: etwa 100 bis 150 cm
Ernte

  • erste Früchte meist ab Juli
  • Haupt-Erntezeit: Juli bis September
  • Zeit von der Aussaat bis zur Ernte: etwa 50 bis 70 Tage
  • Früchte regelmäßig ernten, damit neue Früchte nachwachsen

Standort und Boden

Zucchini wächst am besten an einem warmen, sonnigen und möglichst windgeschützten Standort. Die Pflanzen lieben Sonne, brauchen jedoch ausreichend Platz, da sie große Blätter ausbilden und sich stark ausbreiten können. Ein etwas geschützter Platz im Garten sorgt dafür, dass die Blätter nicht durch Wind beschädigt werden und die Früchte gleichmäßig reifen.

Der Boden sollte locker, humusreich und nährstoffreich sein, da Zucchini zu den Starkzehrern gehört. Besonders gut eignet sich ein gut mit Kompost angereicherter Boden, der Feuchtigkeit speichern kann, ohne Staunässe zu bilden. Eine gleichmäßige Wasserversorgung ist sehr wichtig, da unregelmäßiges Gießen zu holzigen oder bitteren Früchten führen kann. Vor der Pflanzung lohnt es sich, den Boden tiefgründig zu lockern und mit Kompost oder organischem Dünger anzureichern. Der ideale pH-Wert liegt etwa zwischen 6 und 7, also im leicht sauren bis neutralen Bereich.

Nachbarn

Gute Nachbarn

  • Bohnen
  • Erbsen
  • Mangold
  • Mais
  • Zwiebeln
Schlechte Nachbarn

  • Tomaten
  • Gurken
  • Kartoffeln
  • Rettiche

Fruchtfolge

Zucchini sollte nicht jedes Jahr am gleichen Standort angebaut werden, da die Pflanzen viele Nährstoffe verbrauchen und anfällig für Krankheiten wie Mehltau oder andere Pilzerkrankungen sind. Eine Anbaupause von etwa drei bis vier Jahren ist empfehlenswert, um den Boden zu schonen und die Pflanzengesundheit zu fördern.

Besonders gut wächst Zucchini nach Pflanzen, die den Boden weniger stark beanspruchen, wie Bohnen, Erbsen oder Salat. Weniger geeignet ist es, Zucchini direkt nach anderen Kürbisgewächsen wie Gurken, Kürbis oder Melonen anzubauen, da ähnliche Krankheiten auftreten können. Eine abwechslungsreiche Fruchtfolge hält den Boden gesund und sorgt dafür, dass die Pflanzen kräftig wachsen und viele Früchte tragen.