Rosen schneiden
Warum schneidet man Rosen?
Mit den Jahren verlieren Rosen an Blühfreude und Vitalität – sie altern und bringen weniger kräftige Triebe hervor. Ein gezielter Frühjahrsschnitt wirkt hier wie eine echte Verjüngungskur. Durch den Rückschnitt werden die schlafenden Augen aktiviert und die Rose treibt wieder stark und gesund aus. Dabei gilt: Je kräftiger der Schnitt, desto kraftvoller der Neuaustrieb.
Auf das richtige Werkzeug kommt es an!
Grundvoraussetzung für einen gelungen Rosenschnitt ist eine scharfe, gut in der Hand liegenden Gartenschere. Achten Sie hierbei auf eine gute Qualität. Gut geeignet sind die Gartenscheren von Lugh Lebensräume .
Mit einer stumpfen Klinge kann es passieren, dass der Zweig nicht geschnitten sondern gequetscht wird. Dies kann zu Verletzungen der Pflanze führen.
Gartenscheren sind in zwei Ausführungen und Systemen erhältlich: Dem Amboss sowie dem Bypasssystem.
Das Ambosssystem, welches eine einschneidige Klinge hat eignet sich für Schnitte von trockenem, hartem Holz, bei welchem leichte Quetschverletzungen nicht schlimm sind. Der Kraftaufwand ist hier wesentlich geringen.
Das Bypasssystem mit seinen zweischneidigen Klingen, funktioniert wie eine normale Haushaltsschere und sorgt für saubere und präzise Schnitte. Dadurch eigenet sie sich hervorragend um Rosenstöcke zu schneiden.
Unterschiedliche Schnitte für Ihre Rosen.
Generell schneidet man Rosen am besten etwa 5 Millimeter über einer Knopse. Die Schere sollte dabei leicht schräg gehalten werden.
Doch auch bei den Rosen gibt es unterschiedliche Sorten und Arten bei denen der Schnitt dementsprechend angepasst werden muss.
Beet- und Edelrosen
Kräftig zurückschneiden auf ca. 20–40 cm Höhe, etwa 3–5 Augen stehen lassen.
Strauchrosen
Nur leicht auslichten, alte Triebe entfernen, Triebspitzen kürzen.
Kletterrosen
Langtriebe nur leicht einkürzen, Seitentriebe stark auf 2-3 Augen zurückschneiden.
Bodendeckerrosen
Im Frühjahr flächig um ein Drittel bis zur Hälfte zurückschneiden.