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Tomaten ausgeizen

Beim Ausgeizen werden kleine Seitentriebe der Tomate entfernt, die in den Blattachseln der Pflanze wachsen. So kann die Tomatenpflanze ihre Energie besser in Früchte und kräftiges Wachstum investieren.

Warum sollte man Tomaten ausgeizen?

Tomatenpflanzen bilden regelmäßig neue Triebe zwischen Hauptstamm und Blatt. Diese sogenannten Geiztriebe wachsen schnell und verbrauchen viele Nährstoffe. Wenn man sie nicht entfernt, kann das zu dichtem Wachstum und weniger Früchten führen.

Die Vorteile des Ausgeizens:

  • Größere und bessere Tomaten
  • Mehr Energie für Blüten und Früchte
  • Bessere Luftzirkulation zwischen den Trieben
  • Geringeres Risiko für Krankheiten
  • Übersichtlichere und leichter zu pflegende Pflanzen

Wann sollte man Tomaten ausgeizen?

Am besten beginnt man mit dem Ausgeizen, sobald die ersten Geiztriebe sichtbar sind. Während der Hauptwachstumszeit sollte man die Pflanzen regelmäßig, etwa einmal pro Woche, kontrollieren.

Der ideale Zeitpunkt:

  • An warmen, trockenen Tagen
  • Morgens oder vormittags
  • Wenn die Triebe noch klein und weich sind
  • So heilen die kleinen Wunden an der Pflanze besonders schnell.

Wie erkennt man Geiztriebe?

Geiztriebe wachsen genau in der Stelle zwischen einem Blatt und dem Hauptstamm der Tomatenpflanze. Sie entwickeln sich zu einem neuen Seitentrieb, wenn man sie nicht entfernt. Besonders bei sogenannten Stabtomaten ist das regelmäßige Ausgeizen wichtig.

So geizt man Tomaten richtig aus

  1. Pflanze genau anschauen und Geiztriebe suchen.
  2. Kleine Triebe mit den Fingern vorsichtig ausbrechen.
  3. Größere Triebe sauber mit einer Gartenschere entfernen.
  4. Darauf achten, den Haupttrieb nicht zu beschädigen.
  5. Pflanzen regelmäßig kontrollieren.